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Vor einigen Jahren galt Timo Horn als eines der vielversprechendsten Talente auf der Torwartposition in Deutschland und wurde bereits als Kronprinz von Manuel Neuer im Tor der deutschen Nationalmannschaft gehandelt. Es schien nur noch eine Frage der Zeit, bis sein Name in einem der europäischen Top-Klubs auftauchen würde. Für die Kölner Fans war Timo Horn die Identifikationsfigur schlechthin, weil der heute 27-Jährige Schlussmann durch und durch das Geißbock-Gen in sich trägt. 2002 begann er seine Laufbahn in der C-Jugend des Effzeh. Seitdem spielt Horn für seinen Klub. Doch inzwischen hat sich das Blatt gewendet. Bereits in der vergangenen Saison wurde der FC-Keeper immer wieder nach Niederlagen von den Fans zum Sündenbock gestempelt. Einige Patzer machten ihn zur Zielscheibe des Spotts und der Häme der Fans. Mit üblen Beschimpfungen, besonders in den sogenannten sozialen Medien, quittierten sie den Leistungsabfall des einstigen Lieblings der Kurve. Nach der 1:0-Niederlage in Bielefeld fokussierten sich die Fans wiederum auf ihn und sahen in ihm die Ursache für die Niederlage. Horns großes Können ist unbestritten. Aber er neigt neben großartigen Aktionen tatsächlich immer wieder zu Fehlern, die vor allem in einer mangelhaften Positionierung und Entscheidung zu suchen sind. Ein typischen Beispiel dafür ist der Gegentreffer bei der 1:0-Niederlage gegen Arminia Bielefeld.

Die Spielsituation

In der 78. Minute hat Bielefelds Torhüter Stefan Ortega eine glänzende Idee. Nur ca. elf Meter vom Mittelkreis entfernt stehend, bekommt er einen Rückpass zugespielt. Er stoppt den Ball kurz mit der Sohle ab und wirft gleichzeitig einen kurzen Blick nach vorne. Er erkennt, dass Kölns Viererabwehrkette geschlossen herausrückt und dadurch der Raum dahinter frei wird. Da er ein gutes Füßchen besitzt, spielt er einen Pass über 25 m zu den auf der rechten Seite durchstartenden Edmundsson. Dieser leitet den Ball, der in etwa auf Höhe der 16-m-Linie herunterfällt, mit dem linken Fuß etwas zu weit nach rechts. Horn – auf Höhe des Elfmeterpunktes stehend – erkennt, dass er den Ball nicht erreichen kann. Nun beginnt die Fehlerquelle.

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Analyse1. BundesligaTimo Horn1. FC Köln

Artur Stopper

Artur Stopper

Über den Autor

Mit über 25 Jahren Erfahrung als Torwarttrainer weiß Artur, wie Torhüter ticken. Deshalb bevorzugt er Themen, die die Welt der Torhüter ausmachen: Vereinswechsel, Tiefschläge, Pechsträhnen, Höhenflüge, Emotionen, Ersatzbank, Halbgötter, Erfolge.

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